Therapie


Wählen Sie aus folgenden Leistungen:

Physiotherapie/Krankengymnastik                     

Manuelle Lymphdrainagen nach Prof. Dr. Földi 

  •     zur Entstauung
  •     nach Lymphknotenentfernung
  •     bei Krebserkrankungen
  •     posttraumatische Ödeme

Massagen

  •     Klassische Massage
  •     Bindegewebsmassage
  •     Akkupressurmassage
  •     Schröpfkopfmassage
  •     Aromaölmassage

spezielle Migränebehandlungen

 

Narbenbehandlungen

  •     zur Verhinderung postoperativer Bewegungseinschränkungen
  •     Mobilisierung des Lymphsystems

Wärmebehandlungen

  •     Naturmoor
  •     Heiße Rolle

Kälteanwendungen

  •     Eispackungen
  •     Eisabreibungen

Atemtherapie

  •     Asthma Bronchiale
  •     COPD
  •     posttraumatische                            Belastungsreaktion

Physio Tapes

  •     zur Stabilisierung
  •     und Schmerzreduzierung

Fußreflexzonentherapie nach Hanne Marquardt

 



Wie wirkt Physiotherapie?

Hippokrates, der Gründer der Medizin, verstand den Leib als Organismus, wobei er Gesundheit als Gleichgewicht, Krankheit als gestörten physischen und psychischen Gesamtzustand betrachtete. Er war überzeugt, dass die Natur eine Heilkraft besitzt, um das Gleichgewicht wieder herzustellen.

Diese Idee ist in der Physiotherapie umgesetzt. Der / die Physiotherapeut/in erlernte manuellen Fähigkeiten, diese Heilkraft zu wecken und zu unterstützen, evtl. unter Zuhilfenahme von physikalischen Reizen, wie Wärme oder Kälte, und fördert damit die Eigenaktivitäten des Patienten.

Dies geschieht einerseits durch die Nutzung der physiologischen Reaktionen des Organismus, wie Muslelaufbau, Stoffwechselanregung und Entspannung, andererseits über das Bewusstmachen der Funktionen bzw. Fehlfunktionen des Organismus.

So lernen die Patienten eigenverantwortlich mit sich umzugehen und ihren Körper und sich zu verstehen.

Das Ziel der Physiotherapie ist die Förderung, die Wiederherstellung, die Schmerzlinderung und die Erhaltung der Gesundheit.

Manuelle Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Form der sanften Massage, die den Lymphfluss anregt und somit hilft, dass Stauungen und Schwellungen im Gewebe beseitigt werden.

           Physiotherapeuten verwenden dabei spezielle Handgriffe, bei denen zum Beispiel durch rhythmische, kreisende und pumpende Bewegungen der Handflächen die angestaute Flüssigkeit in Richtung der zuständigen Lymphknotenstation abtransportiert wird.

 

Die MLD kommt vornehmlich vor und nach Operationen zum Einsatz, um das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe zu entstauen. Der Heilungsprozess wird durch die verbesserte Zirkulation positiv beeinflusst.

 

Indikationen

• Operationen (z.B. Hüft TEP, Knie TEP, Mamma ablatio)

• traumatische Schädigungen (Distorsionen, Muskelfaserriss, Schulterluxationen)

• Sudecksche Dystrophie

• Weichteilrheuma / Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises

• posttraumatische Hämatome (Blutergüsse nach Verletzungen)

• Lähmungsödeme bei neurologischen Krankheitsbildern

 

Klassische Massage

Bei der Klassischen Massagetherapie übt der Physiotherapeut gezielt Druck, Zug  und Dehnung auf Muskeln, Sehnen und Bänder des Patienten aus. Ziel ist eine Lockerung verspannter Muskelpartien. Durchblutungsförderung, Entschlackung der Muskelzellen und eine Wiederherstellung der muskulären Balance, dies führt zur gezielten Schmerzlinderung. Außerdem hat die KMT auf den gesamten Organismus und die Psyche positive Auswirkungen.

Die Massage gehört zu den ältesten Heilmitteln verschiedener Kulturen.

 

Das Durchwalken des Körpergewebes führt zu einer Steigerung der Durchblutung, so werden mit dem Blut auch Nährstoffe hin- und Stoffwechselendprodukte abtransportiert – das gibt dem Körper die Möglichkeit sich selber besser zu heilen und zu regenerieren.

 

Schröpfkopfmassage

Hier wird nach vorherigem Einölen der Haut der Schröpfkopf über die Haut gezogen, bis sie sich rötet. Ziel dieser Massage ist es, die Durchblutung im Körper anzuregen.

 

Die Schröpftherapie wird bei vielen inneren Erkrankungen mit Bezug zu den Reflexzonen verwendet. Sie ist eine unspezifische Reiztherapie und wird meistens in Kombination mit anderen Naturheilverfahren angewandt.

Triggerpunktbehandlung

Spürbar knötchenförmige verhärtete Muskeln und Sehnenansätze, die empfindlich auf Druck reagieren und auch in ganz anderen Körperregionen zu Schmerzen führen können, werden als Triggerpunkte oder Myogelosen bezeichnet.

Ausgelöst durch Fehlhaltungen, Bewegungsmangel, einseitige Belastung, Sportverletzungen, Arthrose oder auch durch psychische Probleme kommt es zu einer lokalen "Unordnung" im Zusammenspiel der Fasern von Muskeln, Sehnen und Faszien. Winzige Nervenenden werden irritiert und lösen den Schmerz aus. Die fehlende Fähigkeit, sich zu entspannen, führt auf Dauer zu einer Verkürzung der betroffenen Muskelfasern. Ärzte sprechen dabei auch vom "myofaszialen Syndrom".

Myogelosen können überall am Körper sitzen und sind im Röntgenbild nicht zu erkennen, lassen sich aber gut ertasten und behandeln, was schnell zu einer Schmerzlinderung führt. Dabei wird die Verhärtung der betroffenen Muskelstelle durch spezielle Formen der Druckmassagen behandelt. Darauf reagieren die Muskelfasern, indem sie sich entspannen und verlängern, die Durchblutung wird verbessert und die Schmerzen lassen nach. Auch durch kräftiges Drücken des Triggerpunktes wird ein starker Reiz gesetzt, der verhärtete Muskel entspannt sich und Blut, Sauerstoff sowie Nährstoffe gelangen wieder in den Muskel - der Triggerpunkt löst sich.

 

 

Kinesiotapes

Das elastische Kinesiotape wurde in den 70er Jahren in Japan vom Arzt und chiropraktiker Kenzo Kase entwickelt und ist aus der kinesiologischen Bewegungslehre entstanden.  In den 1990er Jahren wurde die Behandlungsmethode in Europa eingeführt. Nach Deutschland gelangte sie Ende der neunziger Jahre über den Leistungssport in viele Bereiche der allgemeinen Medizin und Physiotherapie.

 

Viele Menschen leiden  an Rücken-, Nacken-, Knie- oder Gelenkschmerzen. Kinesio-Taping ist nicht ausschließlich auf Muskel- und Gelenkbeschwerden beschränkt, sondern bietet auch Therapieanwendung bei Migräne, Ödemen, Inkontinenz und Menstruationsbeschwerden.

Akupressurbehandlung

Als sanfte Anwendung mit anerkannter Wirkungsweise

 

Die Akupressur beruht auf den gleichen energetisch physiologischen Grundlagen wie die chinesische Akupunkturlehre und stellt die gezielte Massage von Akupunkturpunkten in den Vordergrund. Diese Punkte liegen auf den so genannten Meridianen, den Leitlinien des Körpers, in denen das Qi, die Lebensenergie fließt.

Mit Hilfe der Akupressur werden blockierte Energiebahnen geöffnet und das Gleichgewicht im Körper wieder hergestellt.

 

Ausgehend von einem detaillierten Tastbefund wird eine individuelle Behandlung zusammengestellt. Mit dieser werden komplexe Vorgänge im Organismus ausgelöst, die durch ihre regulativen Mechanismen schmerzlindernd, psychovegetativ entspannend und regulierend auf das Immunsystem wirken.

 

 

 

Bewährt hat sich die Akupressurbehandlung vor allem bei chronischen Erkrankungen:

 

 

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates wie chronische Rückenschmerzen oder Arthrose in den Gelenken
  • Bewegungseinschränkungen und Verspannungen, sowohl auf der körperlichen als auch geistig emotionalen Ebene
  • stressbedingtes Erschöpfungssyndrom und Schlafstörungen
  • funktionelle Störungen wie Menstruationsbeschwerden
  • funktionelle Magen-Darm-Beschwerden

Fußreflexzonentherapie

Der amerikanische Arzt William Fitzgerald (1872-1942) entdeckte Anfang des 20. Jahrhunderts, dass die Ausübung von Druck auf bestimmte Körperregionen schmerzlindernd wirkt und zum Teil auch die Schmerzursache beseitigt.

 

Die Fußreflexzonentherapie geht davon aus, dass sich der Mensch mit all seinen inneren Organen in Form von Reflex- und Bezugszonen an seinen Füßen widerspiegelt. Durch Massage und Erspüren der Füße gewinnt der Physiotherapeut Hinweise auf Störungen, kann er Organe anregen oder beruhigen.

 

 

Bei der Fußreflexzonentherapie werden die körpereigenen Regulationsmechanismen angeregt und der Zustand der Entspannung und des Gleichgewichts hergestellt.

 

In unseren Füßen spiegelt sich unser ganzer Körper mit seinen möglicherweise bestehenden Belastungen und Ungleichgewichten. Die einzelnen Reflexzonen stehen in Verbindung zu bestimmten Körperbereichen, in denen durch die Behandlung am Fuß Reaktionen ausgelöst werden können.

 

 

Indikationen

 

 

• statische muskuläre Fehlbelastungen oder degenerative Wirbelsäulen- und Gelenksveränderungen

 

• Bandscheibenvorfall

 

• Verdauungsbeschwerden (z. B. durch Gastritis (Magenschleimhautentzündung) oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten)

 

• lymphatische Abflussstörungen

 

• Schmerzsyndrome (z. B. Kopfschmerzen)